Haarausfall durch Rauchen - Aufhören zu Rauchen in 2,5 Std

Haarausfall durch Rauchen

Haarausfall und Rauchen

Haarausfall ist ein Phänomen, dass durch viele Faktoren beeinflusst wird. Dass jedoch Rauchen zu diesen Faktoren gehört, ist Wenigen bekannt. Neben den vielen negativen Effekten auf die Gesundheit wirkt der Tabakkonsum beschleunigend auf erblich bedingten Haarausfall und erhöht das Risiko, im Laufe des Lebens eine Glatze zu bekommen.

Diese Ergebnisse entstammen wissenschaftlichen Studien der Universität Taipeh. In diesen stellten Wissenschaftler fest, dass ehemalige oder derzeitige männliche Raucher einem höheren Glatzenrisiko unterliegen. Dieses wurde insbesondere für Starkraucher festgestellt: Konsumenten von mehr als 20 Zigaretten pro Tag hatten ein 130 Prozent höheres Haarausfallrisiko.

Wissenschaftler führen hierfür mehrere Gründe an. Zum einen schädigt Rauchen die Haut, wodurch die Haarwurzeln beschädigt werden könnten. Zum anderen verengt Rauchen die Blutgefäße: Hierdurch verringert sich die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe zu transportieren. Hierunter könnten auch die Haare leiden, die zum Wachsen auf konstante Nährstoffzufuhr angewiesen sind. Es ist außerdem möglich, dass der Konsum von Tabak den Hormonhaushalt beeinflusst, so dass hormonell bedingter Haarausfall zusätzliche beschleunigt wird.

 

Risiken des Rauchens

aufhören zu rauchenOb der Tabakkonsum alleine eine Ursache für Haarausfall ist oder lediglich ein Verstärker, konnte noch nicht festgestellt werden. Gesichert ist, dass der Tabakkonsum den genetisch bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) begünstigt.  Dieser ist vererbbar und kann zwar bei Männern und Frauen gleichermaßen auftreten, ist aber bei Männern deutlich häufiger zu beobachten. Hier zeigen wissenschaftliche Studien, dass die Chance erblich bedingten Haarausfalls bei rauchenden Männern um 80 Prozent erhöht ist.

 

Die Verbindung zwischen Tabakkonsum und erblich bedingten Haarausfalls

Die Gründe, warum Tabakkonsum erblich bedingten Haarausfall fördert, sind individuell verschieden. Die Wissenschaft hat zwar mittlerweile viele Wirkungskanäle identifiziert, diese treten jedoch in einem nicht-systematisch scheinenden Muster auf und können deswegen nicht stärker gegliedert werden.

Sicher ist, dass Tabakkonsum das Erbgut der Haarwurzeln verändert und Blutgefäße schädigen kann. Auch der Hormonspiegel, der das Haarwachstum reguliert, reagiert sehr sensibel auf den Konsum von Tabakwaren. Es ist außerdem erwiesen, dass das Rauchen Entzündungsreaktionen im Körper auslöst. Diese können die Haut schädigen und Haarausfall hervorrufen.

 

Konsequenzen des Rauchens

aufhören zu rauchenDass Rauchen viele schädliche Auswirkungen hat, ist mittlerweile allgemein bekannt. Raucher spüren am deutlichsten die kurzfristigen Konsequenzen, wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Husten oder ein geschwächtes Immunsystem. Die schleichenden, Jahre andauernden und viel gravierenderen Konsequenzen bleiben hingegen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Die schlimmste Konsequenz des jahrelangen Rauchens ist wohl das erhöhte Risiko für Krebs. Doch auch für Haare und Haut besteht ein großes Gefahrenpotenzial. Der Haut sieht man den regelmäßigen Tabakkonsum nach einiger Zeit deutlich an. Sie altert schneller und wird faltig, neigt zu Trockenheit und verändert ihre Farbe. Auch den Haaren merkt man den Tabakkonsum an. Hierzu zählt nicht nur der Nikotingeruch der Starkraucher umgibt, sondern auch das gesteigerte Risiko des Haarverlusts und der Glatzenbildung für Männer. Die Folgen des Rauchens für die Haare forcieren sich vor allem für Starkraucher. Bei einem Konsum von 20 Zigaretten oder mehr am Tag steigt das Risiko deutlich stärker.

 

Was mögen die Haare?

Für einen einwandfreien Verlauf des Wachstumsprozesses der Haare ist eine störungsfreie Gewährleistung des Nährstofftransportes erforderlich. Notwendige Nährstoffe sind zum Beispiel Vitamine und Mineralien, die durch die Blutzufuhr zu den Haarwurzeln befördert werden. Tabakkonsum greift in diesen Prozess empfindlich ein. Nikotin verengt die Blutgefäße und verringert so die Nährstoffzufuhr. Nikotinbedingte Stoffwechselstörungen und Veränderungen des Hormonspiegels greifen in die Prozesse der Haar- und Hautregeneration ein. Infolge der Mangelversorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff ist die Struktur der Haare geschwächt: Sie wachsen langsamer und können ausfallen.

 

Stress und Rauchen 

Ein häufig zu hörender Grund des Rauchens ist, dass Rauchen den Stress minimiert. Hierzu sei gesagt, dass der Tabakkonsum dem Körper erst einem erheblichen Stress aussetzt, da er in Kontakt mit Giftstoffen kommt.

 

 

JETZT aufhören zu Rauchen!

 

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